Prof. Dr. Heinz Schilling, geboren am 23. Mai 1942 in Bergneustadt im Rheinland, ist Professor für Geschichte der frühen Neuzeit am Institut für Geschichts- wissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
Beruflicher Werdegang
Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Köln und Freiburg im Breisgau
1971 Promotion
1971-1980 Assistent/Universitätsdozent an der Fakultät für Geschichtswissenschaften der Universität Bielefeld
1979-1982 Professur an der Universität Osnabrück
1982-1992 Professur an der Universität Gießen
Seit 1992 Professor für "Geschichte der frühen Neuzeit" an der Humboldt-Universität zu Berlin
1994 Gründungsdekan der erneuerten "Philosophischen Fakultät I" in Berlin
Buchveröffentlichungen (Auswahl):
"Mitten in Europa - Deutsche Geschichte", Berlin 1984.
"Aufbruch und Krise. Deutsche Geschichte von 1517-1648", Berlin 1988, (Siedlers Deutsche Geschichte, Band 4).
"Höfe und Allianzen. Deutsche Geschichte von 1648 bis 1763", Berlin Frühjahr 1989, (Siedlers Deutsche Geschichte, Band 5).
"Die neue Zeit. Vom Christenheitseuropa zum Europa der Staaten: 1250-1750", Berlin 1999, (Siedler Geschichte Europas, Band 3).
"Die Stadt in der Frühen Neuzeit", München 1993, (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 24).
"Ausgewählte Abhandlungen zur europäischen Reformations- und Konfessionsgeschichte", hg. v. Luise Schorn-Schütte und Olaf Mörke, in: Historische Forschungen, Bd. 75, Berlin 2002.
"Konfessionalisierung und Staatsinteressen. Internationale Beziehungen 1559-1660", in: Handbuch der Geschichte der Internationalen Beziehungen, Bd. 2, Paderborn 2007.